Unser Seminar am 19.Februar 2011

eine kleine "Foto-Nachlese"

33 Hauptnummern notiert der MICHEL-Katalog für das Sammelgebiet „Mecklenburg-Vorpommern“, aber sage und schreibe 707 (Siebenhundertsieben) Abarten; nicht viel besser sieht es bei „Bayern“ aus – mit 195 Hauptnummern und 651 Abarten; beeindruckend auch das Deutsche Besetzungsgebiet „Makedonien“ im 2.Weltkrieg mit 8 Hauptnummern und 87 (!) Abarten.

Die von Gerd H.Hövelmann ermittelten Zahlen waren ein eindrucksvoller Einstieg in unsere Seminarveranstaltung, auf der wir uns mit Abarten und deren Faszination beschäftigten.

„Der Zapfhahn an der Grubenlampe“ stand dabei nur als Synonym für viele eindrucksvolle Stücke aus dem Archiv G. H. Hövelmanns, dessen Referat Licht ins Dickicht von Plattenfehlern und Druckzufälligkeiten zu bringen suchte, vieles auch augenzwinkernd betrachtete und am Schluss ein Plädoyer dafür war, doch bitte die „Kirche im Dorf“ zu lassen.

Hans Zerbel, viele Jahre Direktor der Sparte Postwertzeichen in der Bundesdruckerei, untersuchte unser Thema aus „drucktechnischer“ Sicht und stellte die für die Herstellung deutscher Postwertzeichen verwendeten Druckverfahren vor. Vom Stahltiefdruck bis zum CTP (Computer to plate)-Druckverfahren - stets lautet die Frage: „Was ist bei diesem Druckverfahren möglich und was kann eigentlich nicht sein ?“

Sie konnten nicht dabei sein ? Oder Sie möchten vielleicht alles noch einmal nachlesen ? Beide Referate haben wir in komprimierter Form als kleine Broschüre (60 Seiten Kunstdruck) veröffentlicht und bieten Ihnen diese gegen einen Kostenbeitrag von 10.- Euro an.