Österreichs "Zinnoberroter Merkur"

aus dem Jahre 1856 in gebrauchter Erhaltung zählt zu den absoluten Weltseltenheiten. Nur sieben gebrauchte Exemplare sind bekannt! 

Österreich-Experten vermuteten schon um 1900, dass die meisten dieser wenigen Exemplare aus dem "Budweis-Fund" vom September 1879 stammen. Dabei handelte es sich um eine Partie von ausgeschnittenen Frankaturen aus der Korrespondenz eines Handelshauses in Budweis. 
Das Ausschneiden von Frankaturen aus Korrespondenzen erfolgte zur damaligen Zeit weitgehend durch die ungeübten Hände von Hilfspersonal, was auch das Vorkommen von vielen klassischen Marken im "Zwergenschnitt" erklärt. 

Das von uns angebotene Exemplar zeigt den typisch engen Schnitt, der bei allen bekannten Exemplaren auftritt. Die Marke ist sehr farbtief, ohne Reparaturen und attraktiv entwertet. Das Stück wurde letztmalig 1951 in London versteigert.
Fotoatteste des Friedl Expert Committee und von Herrn Dr. Ferchenbauer liegen vor.

Bei einem Startpreis von 40.000.- Euro wurde das Los für 68.000 Euro verkauft.